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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

"Die Rolle Europas für den Frieden in der Welt“ - Das Positiv-Szenario 2025-2040

23. Mrz 2025

Die Diözesanversammlung 2025 des pax christi Diözesanverbandes München & Freising fand unter dem Thema „Die Rolle Europas für den Frieden in der Welt“ Das Positiv-Szenario 2025-2040 am 22. März 2025 in Pasing, St. Hildegard, statt. Gerd Bauz führte uns in das Szenario von Sicherheit neu denken ein. Daneben gab es im formalen Teil Berichte und Neuwa…

Die Diözesanversammlung startete mit einem Geistlichen Wort von Charles Borg-Manché zum Thema "Sicherheit".

Anschließend stellte Gerd Bauz das Papier „Die Rolle Europas für den Frieden in der Welt - Das positive Szenario 2025-2040“ von Sicherheit neu denken vor. Dabei ging er nicht auf die einzelnen Kapitel des am 1.1.2025 veröffentlichten Papiers ein, sondern ging auf die aktuelle Situation ein, die sich durch den Amtsantritt von Trump in den USA und die deutschen Bundestagswahlen sowie die anschließenden Grundgesetzänderungen noch einmal verändert hat.

Auch wenn uns immer wieder gesagt wird, dass neue Realitäten auch neue Antworten erfordern, so war es laut Gerd Bauz doch schon lange absehbar, dass sich mit Trump auch im Verhältnis zwischen den USA und ihren Verbündeten einiges ändern würde. Aber Männer wie Herfried Münkler, Söhnke Neitzel und Carlo Masalla würden uns auf eine neue Phase der Aufrüstung einschwören. Kann man den Bedrohungsargumenten widerstehen? Noch folgen nicht alle Menschen in diesem Land dem Aufrüstungsgeschrei. Noch wollen nicht alle jungen Menschen mit der Waffe in den Krieg ziehen. In einem Artikel der "Informationen zur Deutschen Außenpolitik" heißt es im Zusammenhang mit der nuklearen Aufrüstung, es gelte, "die eigene Bevölkerung" von der Notwendigkeit der nuklearen Aufrüstung und dem Ertragen der Folgen zu "überzeugen". Diese Aufgabe fällt traditionell den Leitmedien zu“. Achten wir also darauf, was uns die Leitmedien vermitteln sollen.

Das Dokument selbst befasst sich mit der Rolle Europas bei der Schaffung eines friedlichen und stabilen globalen Umfelds bis 2040 und betont die Notwendigkeit, gewaltsame Konflikte zu überwinden und alternative, gewaltfreie Methoden der Konfliktlösung zu fördern. Ein zentraler Punkt ist die Idee neutraler Staaten mit internationalen Sicherheitsgarantien, um die Spannungen zwischen der NATO und Russland zu entschärfen. Das Fazit des Dokuments könnte lauten Europa hat die Möglichkeit und die Verantwortung, eine führende Rolle im globalen Frieden zu übernehmen, indem es auf Dialog, Kooperation und gerechte Lösungen setzt. Dies erfordert ein Umdenken in der Sicherheitsstrategie, das die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt und auf eine nachhaltige, friedliche Zukunft hinarbeitet.

Sicherheit neu denken nennt Gerd Bauz das Anti-Münkler-Programm. Ziel sei es, militärische Sicherheit durch zivile Sicherheit zu ersetzen. Und das „Positivszenario 2025-2040“ bezeichnet er als Fortschreibung des Grundlagenpapiers von 2018.

Seine Ausführen können im Video der Diözesanversammlung nachgesehen werden.

Nach dem Mittagessen führte der Vorstand die Inhalte des Vorstandsberichtes für 2024  Im formalen Teil der Diözesanversammlung aus, Rosemarie Wechsler informierte zu den Entwicklungen im Münchner Friedensbündnis, Gabriele Hilz zum Politischen Samstagsgebet. Dazu stellte Werner Heinrich die Ein- und Ausgaben des vergangenen Jahres im Überblick dar. All dies kann im Vorstandsbericht 2024 nachgelesen werden.

Auf dem Hintergrund der Berichte wurde der Vorstand wie auch der Geschäftsführer von der Diözesanversammlung entlastet.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurde der alte Vorstand wieder gewählt. Als neue Vorsitzende wurde Eva Haubenthaler gewählt.

Daneben wurden noch aktuelle Informationen zu den folgenden Themen 
  • Das Coaching Angebot von peaceforfuture
  • Abed Schokry in Erding (11.4.2025)
  • Wallfahrt (28.6.2025)
  • Bennofest (14.(15.6.2025)
  • Wochenende Armstorf (19./20.9.2025)
  • Fahrt von pax christi Stuttgart Rottenburg nach Lourdes (18.-20.7.2025)
  • Hiroshimagedenken (6.8.2025)
  • 80 Jahre PCI in Florenz (5.-9.11.2025)
an die Anwesenden weitergereicht.

Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Gottesdienst mit dem Geistlichen Beirat Charles Borg-Manché.

Schließlich gilt ein Dank der Pasinger pax christi Gruppe, die die Organisation übernommen hatte und auch für das leibliche Wohl mit Kaffee, Butterbrezen, Kuchen und einer mittäglichen Suppe, sorgte.

Der Vorstandsbericht 2024 zur Versammlung kann hier heruntergeladen werden.

Videos von der Diözesanversammlung

„Die Rolle Europas für den Frieden in der Welt“ Das Positiv-Szenario 2025-2040 kann bei Sicherheit neu denken heruntergeladen werden
 

Dateien zum Download

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